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Hildegard Zadek Stiftung

Der Internationale Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb

Stiftung und Förderung

Der Internationale Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb wurde 1999 ins Leben gerufen und fand alle zwei Jahre in Wien statt.

Veranstaltet wurde er von der 1997 von Maria Venuti gegründeten Hildegard-Zadek-Stiftung zur Förderung hochbegabter Sängerinnen und Sänger, seit 2002 in Zusammenarbeit mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ziel war es, junge Sänger auf dem Weg in den Beruf zu fördern, wobei der musikalische Schwerpunkt auf der Zeitgenössischen Musik lag.

Teilnahmeberechtigt waren Sänger aller Stimmlagen im Alter bis zu 32 Jahren. Werke aus allen Epochen vom Barock bis zur Moderne sollten im Repertoire vertreten sein. Vier Werke mussten der Moderne (ab 1970) entstammen, aber auch Werke von Schönberg, Berg oder Webern gehörten zum Pflichtkatalog.

Der Wettbewerb wurde in drei Durchgängen durchgeführt, das Finale fand im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins statt.
Die Jury des Wettbewerbs war immer hochkarätig besetzt. Neben Hilde Zadek waren unter anderem auch Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Charles Spencer, Christa Meyer, Adrianne Pieczonka, Thomas Quasthoff und Walter Kobera beteiligt.

Es wurden hohe Preisgelder verteilt. So waren die ersten drei Preise mit 10000,- Euro, 7000,- Euro und 3000,- Euro dotiert. Es gab viele Sonderpreise, die ebenfalls mit Geld dotiert waren, oder aber in Form von Konzertauftritten bzw. Teilnahme an Meisterkursen, etwa bei Hilde Zadek oder Christa Ludwig, vergeben wurden. Weitere Sonderpreise führten zu Auftritten an der Kammeroper Wien, der Neuen Oper Wien, dem Arnold Schönberg Zentrum oder dem Staatstheater Karlsruhe.

Viele Preisträger des Wettbewerbs gehören heute zu den führenden SängerInnen im internationalen Musikbusiness.

11. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2019

1.Platz:
Anna Nekhames, Sopran, Russland

2. Platz (ex aequo):
Josipa Bainac, Sopran, Kroatien

2. Platz (ex aequo):
Andromahi Raptis, Sopran, Kanada

Preis der Sponsoren & Donatoren sowie Sonderpreis der Gottlob Frick Gesellschaft:
Josipa Bainac, Sopran, Kroatien

Perry Nelson Sonderpreis für einen Bariton, gestiftet von Perry Nelson:
Pete Thanapat, Bariton, Thailand

Sonderpreis Festival der jungen Stimmen / Internationale Opernwerkstatt:
Shiki Inoue, Koloratur Sopran Japan

Sonderpreis der mdw und MUK:
Lada Bockova, Sopran, Tschechien

Sonderpreis Dr. Lore Mayer:
Lalit Worathepnitinan, Sopran, Thailand

10. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2017

1. Platz:
Monica Dewey, Sopran, USA

2. Platz:
Dariusz Perczak, Bariton, Polen

3. Platz:
Jerica Steklasa, Sopran, Slowenien

3. Platz:
Alice Rossi, Sopran, Italien

Sonderpreis Festival der jungen Stimmen / Internationale Opernwerkstatt:
Carina Schmieger und Monica Dewey

Thomas Quasthoff Preis:
Andrea Purtic, Mezzosopran, Kroatien

Anna Czekaj Farber Preis (€ 500):
Dariusz Perczak

Sonderpreis Neue Oper Wien:
Andrea Purtic und Jerica Steklasa

Preis der Medienjury (€ 1.000):
Monica Dewey

Sonderpreis Schönberg Center (Konzert):
Carina Schmieger, Sopran, Deutschland

Sonderpreis der Oper Köln:
Monica Dewey

Sonderpreis der Sponsoren und Donatoren (€ 1.500):
Monica Dewey

9. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2015

1. Preis:
Raehann Bryce-Davis, Mezzosopran, USA
€ 10.000 gestiftet von der Ernst von Siemens Musikstiftung

2. Preis:
Ruth Jenkins-Róbertsson, Sopran, Großbritanien
(€ 7.000)

4. Preis (ex aequo):
Tamara Ivanis, Sopran, Kroatien und Tobias Greenhalgh, Bariton, USA
(je € 1.500)

Internationale Opernwerkstatt Schweiz:
Tobias Greenhalgh, USA

Sonderpreis der Medienjury:
Raehann Bryce Davis, USA

Sonderpreis neue Oper Wien:
Tamara Ivanis, Kroatien

Preis der Sponsoren und Förderer:
Raehann Bryce Davis, USA

Sonderpreis Lions Club Cochem:
Tobias Greenhalgh, USA

Preis des Badischen Staatstheaters Karlsruhe:
Raehann Bryce Davis, USA

Sonderpreis Schönberg Center:
Tobias Greenhalgh, USA

Bosporus Preis, österreichisches Kulturforum:
Tamara Ivanis


8. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2013

1. Preis: €7.000
Gan-ya Ben-gur Akselrod, Sopran, Israel
Sonderpreis Theater an der Wien, Sonderpreis Neue Oper Wien, Sonderpreis Internationale Opernwerkstatt Schweiz

2. Preis: € 3500
Natalia Kawalek-Plewniak, Mezzosopran, Polen
Preis der Sponsoren & Förderer, Sonderpreis Lions Club Cochem

3. Preis: € 2000
Eunkyong Lim, Mezzosopran, Südkorea

Sonderpreis Schönberg Center:
Tuuli Takala, soprano, Finnnland, und Wolfgang Resch, Bariton, Österreich

Bosporus Preis des Österreichischen Kulturforums:
Wolgang Resch, Bariton, Österreich

7. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2011

1. Preis: €7.000 und Preis der Sponsoren & Donatoren: € 1.500
Sonderpreis Lions Club: € 1.500
Bosporus-Preis des ÖsterreichischenKulturforums Instanbul: Konzert in Istanbul
Ileana Mateescu, Mezzosopran, Rumänien

2. Preis: €3.500
Eungkwang Lee, Bariton, Südkorea

3. Preis: 2.000
Zachariah Kariithi, Bariton, Kenia

3. Preis & Sonderpreis Schönberg Center:
Christia Bock, Mezzosopran, Deutschland

Sonderpreis für Musik der Moderne von Schönberg bis Rihm:
Johanna Greulich, Sopran, Deutschland
€ 1.500

Sonderpreis Schönberg Center:
Melanie Henley Heyn, Jugendlich-dramatischer Sopran, USA
Konzert & Sonderpreis privater Meisterkurs bei KS Hilde Zadek

Sonderpreis Schönberg Center:
Kornel Maciejowski, Tenor, Polen

6. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2009

1. Preis: € 7.000
Peter Mazalán, Bariton, Slowakei

2. Preis: € 3.500
Yuan-Ming Song, Sopran, China,

3. Preis: €2.000
Monika Bohinec, Mezzosopran, Slowenien


5. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2007

1. Preis: € 7.000
Jesse Blumberg, Bariton, USA

2. Preis: € 3.500
Betsy Horne, Mezzosopran, USA

3. Preis: €2.000 und Sonderpreis „Arnold Schönberg Center“:
Amira Elmadfa, Mezzosopran, Deutschland

4. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2005

1. Preis: € 7.000
Eva Maria Riedl, Mezzosopran, Österreich

2. Preis: € 3.500
Taylan Memioglu, Tenor, Türkei

3. Preis: € 2.000
Anja-Nina Bahrmann, Sopran, Deutschland

Sonderpreis für die beste Bühnendarstellung
Daniela Fally, Sopran, Österreich

Sonderpreis der Hildegard Zadek Stiftung: € 1.000
Alon Harari, Countertenor, Israel

Sonderpreis Schönberg Center: Liederabend im Arnold Schönberg Center
Petra Simkova, Mezzosopran, Tschechien

Sonderpreis Schönberg Center: Liederabend im Arnold Schönberg Center
Anja-Nina Bahrmann, Sopran, Deutschland

Sonderpreis: Unterricht bei KS Deborah Polaski
Dora Ersek, Sopran, Ungarn

Sonderpreis: € 1.000 & Unterricht bei Prof. Tamar Rachum
Nadine Weissmann, Mezzosopran, Deutschland

3. INTERNATIONALER
HILDE ZADEK GESANGSWETTBEWERB 2003

1. Preis: € 7.000
Tina Scherer, Sopran, Deutschland

2. Preis: € 3.500
Daniel Johannsen, Tenor, Österreich

3. Preis: € 2.000
Martin Achrainer, Bariton, Österreich

Sonderpreis „Liedinterpretation bei KS Christa Ludwig“
Anna Peshes, Mezzosopran, Israel

Sonderpreis „Operninterpretation bei KS Hilde Zadek“
Karin Shifrin, Mezzosopran, Israel

Meine Begegnung mit Hilde Zadek war auf jeden Fall der ausschlaggebende Punkt, dass ich Sängerin geworden bin! Mit 18 Jahren kam ich zu meinem ersten Unterricht und lernte bei ihr unschätzbar wertvolle Dinge, wie, dass das Singen unkompliziert sein soll und dass man niemals nach dem Singen heiser sein darf! Genauso, dass sämtliche Literatur mit der gleichen Technik gesungen wird. Solche Credos halfen mir dann später im Beruf durch so manche schwierige Partie oder dem vollen Theateralltag. Ebenso profitierte ich ungemein von ihrer Art der Vermittlung von Rollengestaltung und Interpretation. Durch Hilde Zadeks unnachahmlicher Art waren es herrlich witzige und intensive Gesangsstunden!

Wie hat die Auseinandersetzung mit der Zeitgenössischen Musik Deinen weiteren künstlerischen Weg beeinflusst? Führst Du heute noch moderne Musik auf?

2017 hatte ich eine wunderbare Uraufführung, „Rivale“ von Lucia Ronchetti, ein 1- Personenstück an der Staatsoper Berlin. Für diese Inszenierung wurde ich für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert.
Neue Musik braucht Offenheit und Experimentierfreude, aber auch eine sichere Stimmführung und Kenntnis der eigenen stimmlichen Grenzen. Ich betrachte mich als Allrounderin und singe gerne Repertoire von Barock bis Zeitgenössischer Musik.

Sind Engagements, Kontakte zu Agenten nach dem Wettbewerb daraus resultiert?

Als Preisträgerin des 5.Hilde Zadek Wettbewerbs durfte ich einen Liederabend im Arnold Schönberg Center in Wien singen - eine sehr schöne Erfahrung, bei der ich mein Interesse für die Literatur der 2. Wiener Schule vertiefte. Ich sang an u.a. an Opernhäusern wie dem Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Nürnberg, der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper Berlin, der Volksoper Wien, der Staatsoperette Dresden, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Theater Kiel zahlreiche Partien wie Hänsel, Octavian, Dorabella, Cherubino, Nicklausse, Rosina und Donna Elvira.
Im Liedbereich gewann ich 2011 den 1. Preis bei „Das Lied“ - International Song Competition in Berlin und gab Liederabende im In - und Ausland beispielsweise wie beim Lucerne Festival, im Konzerthaus Basel oder im Austrian Cultural Forum in New York und war mit Konzerten u.a. im Wiener Konzerthaus und bei verschiedenen Festivals vertreten.

Amira Elmadfa

Meine Stimme ist eine typische Zwischenfachstimme. Heute weiß ich das. Doch als ich noch studierte, ging es noch viel stärker um Fächer, Kategorien. Als ich das erste Mal auf Frau Ks. Zadek traf, war sie so motivierend und positiv. Sie hörte und glaubte an mein Timbre. Heute, 10 Jahre später ist es genau das, was meinen musikalischen Weg ausgemacht hat. Keine bestimmte Partie oder Spezialisierung, sondern die Arbeit und der Glaube daran, dass die Farbe meiner Stimme mir den Weg aufzeigt.

Frau Zadeks Persönlichkeit und die Beharrlichkeit Dinge anzugehen sind mir immer präsent geblieben.

Im Bereich des Musiktheaters bin ich in den letzten Jahren sehr regelmäßig mit zeitgenößischen Stücken beschäftigt. Wirklich prägend jedoch war für mich die Begegnung mit Arnold Schönbergs Musik. Pierrot Lunaire, Sein Streichquartett in fis-Moll und die Gurrelieder sind nach wie vor Traum und Lieblingsrepertoire. Als Schönbergpreisträgerin, die ich zu dieser Zeit noch wenig über seine Musik wusste, habe ich nun das schöne Gefühl, dass meine Liebe zu dieser Musik von der Jury schon damals „vorgehört“ wurde und dafür bin ich unendlich dankbar.

Die Aufführung der Urfassung der Gurrelieder im Arnold Schönberg Center und das wiederholte Treffen mit Ks. Hilde Zadek waren für mich ein wichtiger Schritt in Wien. Nun fast 11 Jahre später gebe ich mein Debüt in der Wiener Staatsoper. Wie gern hätte ich sie da im Publikum gewusst!

Christina Bock

Am meisten hat mich die ehrliche Herzlichkeit und Natürlichkeit von Frau KS Zadek beeindruckt. Sie war ein unglaublich großzügiger, lebensfroher und ehrlicher Mensch. Mich hat das im positiven Sinne unglaublich überrascht. Eine der größten Sängerinnen überhaupt, die völlig nett und "am Boden geblieben" war und die es sich als Hauptaufgabe gestellt hat, junge SängerInnen zu fördern und ihnen eine Plattform zu geben, das fand ich schon sehr sehr beeindruckend. Ich durfte sie auch nach dem Wettbewerb öfter privat erleben, mit ihr gesanglich und als Mentorin arbeiten, und die Autofahrten mit ihr am Steuer werden mir ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Sie fuhr mit einem für sie adaptierten Auto, sie war über 90 und ich hatte den grössten Spass, weil in ihr - neben vielen anderen Talenten - vermutlich auch die erste hoch erfolgreiche weibliche Rennfahrerin hätte stecken können. Damals dachte ich: wenn Du über 90 bist, willst Du sein wie Frau KS Zadek. Und das betraf ganz sicher nicht nur den mutigen Fahrstil!

Jede Präsentationsmöglichkeit am Sängermarkt, der ja bekanntlich mittlerweile wirklich sehr umkämpft und "überfüllt" ist, darf als großer Segen bezeichnet werden. Wenn dann Sängergrössen und wichtige Intendanten in der Jury sitzen, ist jedem jungen Sänger enorm geholfen. Nicht selten werden auch abseits der ersten Plätze SängerInnen engagiert, daher ist es wichtig, bei Wettbewerben mitzumachen und sich auch bis zu einem gewissen Grad zu messen. Die Tips und Hinweise - vor allem die der grossen SängerInnen der vorangegangenen Generationen - sind GOLD wert, da habe ich einige bekommen, an die ich heute noch gerne zurückdenke. Ich selbst bin recht sicher, dass jede Präsentation in der Öffentlichkeit - und für junge SängerInnen ist es eben oft ein Wettbewerb - unmittelbar Folgen zeigen kann und sich dadurch Türen öffnen können. Die Mundpropaganda ist immer noch das schnellste Mittel zu Erfolg, so sehr heute viele auch auf ausgeklügelte PR-Strategien hoffen. Denn wenn Agent X oder Intedant Z oder SängerIn Y den richtigen Personen gegenüber die richtigen Mitteilungen zur rechten Zeit machen, wird das Türen öffnen und junge Künstler weiterbringen. Daher sind genau solche Präsentationsmöglichkeiten und Wettbewerbssituationen enorm wichtig für den Werdegang junger Talente. Und man kann hier den Wert wirklich nicht hoch genug zu schätzen wissen! Ich danke heute noch allen Beteiligten der KS Zadek - Stiftung für den unermüdlichen Einsatz!

In Hochachtung, Daniela Fally

Meine erste persönliche Begegnung mit Frau KS Zadek war mein Vorsingen für das Stipendium der Hilde Zadek Stiftung, während ich noch an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien Gesang studiert habe. Ich habe mich für das Vorsingen beworben da ich gehofft habe, ein derart prominentes Stipendium könnte mit die Türen für weitere Vorsingen öffnen.

Ich war kurz vor dem Diplom und so wie auf jeden jungen Sänger wartete auch auf mich nach dem Diplom die erste große Herausforderung einer jeder Sängerkarrieren - Vorsingen zu bekommen und dadurch die Möglichkeit auf Engagements. Ich war überglücklich, dass Frau KS Zadek persönlich mich als Ihre Stipendiatin ausgewählt hat.

Das Stipendium hat nicht nur die Kosten für mein Gesangstudium gedeckt und auch die Aufwendungen für erste Reisen zu Vorsingen.

Kurz danach habe ich mich auch für den Internationalen Wettbewerb beworben, bei dem ich den 3. Preis und den Publikumspreis gewann.
Beim Wettbewerb kam ich in Kontakt mit dem Agenten Erich Seitter der neben Frau KS Zadek in der Jury saß.

Das war auch der Schlüsselmoment am Anfang meiner Karriere, der mir nun einige Türen öffnete:

Mein erstes festes Engagement führte mich zum Nationaltheater Mannheim, wo ich sofort nach dem Studium Partien des ersten Fachs gesungen habe. Danach kam durch Erich Seitter die Einladung an die Wiener Staatsoper, und durch das Engagement wurde für mich ein Traum wahr - mittlerweile bin ich bereits die 9. Saison im Ensemble.

Für Frau KS Hilde Zadek war es sehr wichtig, jungen Opernsängern zu helfen und in meinem Leben spielt sie eine sehr wichtige Rolle - sie kam im Moment wo jeder junger Sänger die Initialzündung für seine Karriere benötigt.

Ich weiß es sehr zu schätzen was sie mir ermöglicht hat und ohne Frau KS Zadek hätte ich nie so einen internationalen Werdegang erreicht.
Für immer dankbar,

Monika Bohinec

Zweifelsohne war der Hilde Zadek Gesangswettbewerb ein erster wichtiger Impulsgeber für meine Karriere als Sänger. Das breitgefächerte erforderte Repertoire zur Teilnahme am Wettbewerb hat sicher auch dazu beigetragen, meine Liebe und mein Engagement für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zu entdecken und zu intensivieren, was zu zahlreichen Engagements und Uraufführungen in Opern und Werken zeitgenössischer Musik führte (Eddy in »Greek» von Mark

Anthony Turnage, Hans Scholl in »Weisse Rose« von Udo Zimmermann, Victor in »Die Antilope« von Johannes Maria Staud u. v. m.).

Neben Engagementpreisen mit Folgeengagements (u. a. Liederabende beim Istanbul Music Festival und im Schönberg Center Wien) habe ich am Hilde Zadek Gesangswettbewerb vor allem das über den Wettbewerb hinaus reichende Interesse und die Förderung der Teilnehmer geschätzt. So etwa das Finalistenkonzert am Staatstheater Karlsruhe, das von KS Christa Ludwig künstlerisch in Form von Meisterkursen betreut wurde. Mit großen Sängerpersönlichkeiten wie Hilde Zadek, Christa Ludwig oder Brigitte Fassbaender in persönlicheren Kontakt treten zu dürfen, war für meine Karriere zweifellos auch richtungsweisend und prägend und habe ich in dieser Form bisher nur beim Hilde Zadek Wettbewerb erlebt.

Nach meiner Teilnahme am Hilde Zadek Gesangswettbewerb, war ich Teilnehmer am Young Singers Project der Salzburger Festspiele, Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern, von wo mich weitere Engagements u. a. ans Staatstheater Darmstadt, das Theater Orchester Biel Solothurn, an die Neue Oper Wien, das International Macao Music Festival, das Müpa in Budapest und die Philharmonie in Luxembourg führten.

Wolfgang Resch